Und was immer bleibt, Vorsätze hin oder her, ist die Veränderung.

Veränderung des eigenen Aufgabenbereichs, der Organisation, meines Verantwortungsbereichs, meiner Mitarbeiter etc. Bekanntes Szenario?

Und wie ist das denn, wenn es gilt, als Führungskraft laufend mit:
Neuem, Altem im neuen Kleid, Trends (aktuell bspw. die Begrifflichkeit agil), mit zu vielen Terminen für zu wenig Arbeitszeit, zu viel zu tun für zu wenig Zeit ohne Meetings und allen Themen, die Ihnen dazu einfallen umgehen zu dürfen/sollen/müssen/können…
Wo ist denn das Kraftpaket, dass alles zu schaffen?

Vorweggenommen die gute Nachricht: in Ihnen selbst.

Wie ist das denn gemeint „in Ihnen selbst“?

Kennen Sie den Gedanken „ich kann mich erinnern, dass ich “, „irgendwie hat mir das früher nicht so viel ausgemacht“ oder „wieso nervt mich der Umstand so, hat er doch bisher nicht“ und viele andere mehr – Ihnen fallen sicher gerade dazu Ihre, ganz individuellen Situationen dazu ein. Richtig?

Das heißt, Sie haben zu ähnlichen Phänomenen wie Umgang mit Neuem etc. schon Ihre positiven Erfahrungen gemacht. Da unser Gehirn einen herrlich großen Speicher hat, sind diese positiven Erlebnisse dort alle als Episoden des eigenen Lebens abgelegt und nicht auszulöschen (außer das Gehirn würde amputiert – wer möchte das schon). Es gilt also, sich wieder ins Bewusstsein zu holen, zum einen, dass dem so ist und zum anderen, was es hier an guten Erlebnissen schon gab.

Soweit so gut. Wem jetzt die logische Argumentationskette fehlt und wem es ein wenig zu technokratisch vorkommt, dem bleibt der Eigenversuch. Einfach ausprobieren. Sind Sie dabei? Dann los:

Angenommen, allein die Namensnennung von KollegenIN/MitarbeiterIN X ruft bei Ihnen weniger gute Gedanken, Emotionen hervor (was auch immer sich dahinter verbergen möge) und bewegt sie also auf keinen Fall zu einem freundlichen Lächeln. Dann, im nächsten Gedanken, fragen Sie sich: wann könnten Sie herzlichst lachen, wenn Sie den Namen hören? Hierbei ist gedanklich alles erlaubt, wirklich alles. Und: halten Sie sich bitte nicht zurück – tun Sie es einfach. Lachen Sie  😉 –

Wie ging es Ihnen damit? Ist es jetzt etwas weniger negativ diesen Namen zu hören? Wenn ja, so haben Sie sich nun selbst eine Episode geschaffen, welche sich bzgl. dieses Namens (und was im Speziellen damit verbunden ist) nicht ausschließlich negativ zeigt, sondern es auch Positives zulassen kann. Sie haben sich also eine positive Verknüpfung zu einem vermeintlich negativen Phänomen geschaffen. Damit war es Ihnen möglich, es positiv zu erleben und sich selbst zu beweisen, dass es zu dieser ‚Namensnennung‘ auch Positives gibt. Haben Sie selbst erlebt, erinnern Sie sich?

Das einzige, was Sie in Zukunft tun müssen, wenn Sie ein Problem Kraft kostet, ist diese Episode aktiv abzurufen. Denn Sie wissen ja, dass es möglich ist und dass Sie es können.
imSelbst ist gerne ihr Kooperationspartner, wenn es darum geht, dass Sie Ihre Ressourcen wieder besser nutzen möchten, also das Kraftpaket in Ihnen selbst wieder bzw. noch besser für sich einsetzen wollen. Wir freuen uns auf Sie! Bis dahin, Karin Schneider für imSelbst.